Verbundprojekt „Klimawandel und Gesundheit“ in Bayern (VKG)

Das Verbundprojekt „Klimawandel und Gesundheit“ in Bayern (VKG) wird von den Bayerischen Staatsministerien für Gesundheit und Pflege (StMGP) sowie für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) finanziert und mit Unterstützung des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sowie des Bayerischen Landesamtes für Umwelt durchgeführt.

Aktuelles: Auf dem virtuellen Abschlusssymposium des Verbundprojektes „Klimawandel und Gesundheit“ stellen am 20.10.21 Vertreterinnen und Vertreter der Universität Augsburg, der Universität Bayreuth sowie der Technischen Universität München die Ergebnisse ihrer Verbundprojekte vor. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler setzten sich u.a. mit Themen wie dem Pollenflug, Wärmeinseln und Ozonbildung in Städten sowie toxischen Cyanobakterien in Seen auseinander. Diese Forschungsgebiete sind durch den Klimawandel von großer Relevanz für die Gesundheit der bayerischen Bürgerinnen und Bürger.

Eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Verbundprojekte finden Sie hier.

Das Verbundprojekt ist Bestandteil der Klimaschutzoffensive (10-Punkte-Plan) der Bayerischen Staatsregierung.

Ziel des Verbundprojektes ist der Gewinn wissenschaftlicher Erkenntnisse zur Bayerischen Klimaanpassungsstrategie im Handlungsfeld Gesundheit. Die Erkenntnisse sollen Akteure in Bayern bei Planung, Auswahl und Bewertung geeigneter Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel im Handlungsfeld Gesundheit unterstützen.

Themen und Schwerpunkte

Fragestellungen im Bereich Klimawandel und Gesundheit sind häufig komplex, weshalb eine gute Vernetzung verschiedener Fachrichtungen wichtig ist und in VKG umgesetzt wird. Der mögliche Einfluss bzw. die möglichen Folgen des Klimawandels sowie von Klimaanpassungsmaßnahmen auf die menschliche Gesundheit stehen hierbei im Fokus.

Thematische Schwerpunkte des Verbundprojektes „Klimawandel und Gesundheit“ sind:

  1. Folgen des Klimawandels auf die menschliche Gesundheit.
  2. Gesundheitliche Auswirkungen von Infektionskrankheiten, welche für Bayern untypisch sind, im Zuge des Klimawandels in Bayern aber vermehrt auftreten können.
  3. Monitoring und Prognose klimabedingter Veränderungen gesundheitsrelevanter Umweltparameter.
  4. Erarbeitung von Klimaschutz- bzw. Klimaanpassungsmaßnahmen zur Information der Bürger, welche den Schutz der menschlichen Gesundheit zum Ziel haben.